Compliance

Häusle heute

Seit Mitte Dezember 2015 ist Thomas Habermann der neue Geschäftsführer der Häusle GmbH.

Als verantwortungsvoller Recyclingbetrieb verstehen wir bei Häusle Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung als großes Ganzes. Deshalb erwarten wir auch von unseren MitarbeiterInnen, dass Gesetze und ethische Grundsätze eingehalten sowie die Menschenrechte und -würde des Einzelnen geachtet werden. Nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch unsere GeschäftspartnerInnen, FremdkapitalgeberInnen und nicht zuletzt unsere MitarbeiterInnen erwarten, dass wir uns integer verhalten.

Hierbei Hilfestellung zu leisten ist die Hauptaufgabe des Compliance-Bereichs. Wir haben uns selbst Spielregeln auferlegt, denn es kann unmöglich für jede Entscheidungssituation eine vorher aufgestellte Regel geben. Die Antwort auf die Frage, wie wir uns in nicht vorab geregelten Fällen verhalten sollen. Denn Integrität ist für uns weit mehr als eine reine Umsetzung von Regeln und Richtlinien. Es ist eine Frage der Unternehmenskultur. Ganz klar steht Integrität über dem kurzfristigen geschäftlichen Erfolg. Im Zweifelsfall verzichten wir auf einen Auftrag.

Mit der nachfolgenden Verhaltensrichtlinie sind die Grundsätze und Anforderungen von Häusle an seine MitarbeiterInnen bezüglich deren Verantwortung für Menschen und Umwelt definiert.

 

Häusle gestern

Von April 2016 bis September wurden auf unserem Betriebsgelände Probebohrungen und -schürfungen durchgeführt, weil im März 2016 Ablagerungen entdeckt wurden, die in der Vergangenheit (also bis Ende 2015) nicht-bescheidkonform ausgebracht worden sind. Um auf unserem Areal eventuelle weitere Ablagerungen im Untergrund zu finden, beauftragten wir im Auftrag des Landes Vorarlberg ein externes Ingenieurbüro mit der Erkundung unseres Betriebsgeländes. Auch die Erhebung des Gefährdungspotenzials war Gegenstand dieser Untersuchungen. An 400 Probestellen wurden insgesamt 1.100 Proben gezogen. Die Ergebnisse liegen seit Herbst 2016 vor und wurden in den Pressekonferenzen im September und November 2016 vorgestellt: Somit müssen insgesamt 15.000 Tonnen an illegalem Müll – darunter Gärreste, Kanalräumgut und Hartstoffe – fachgerecht entsorgt werden, die in der Vergangenheit – bis zum Dezember 2015 – nicht-bescheidkonform ausgebracht wurden. Hartstoffe sind zerkleinerte Mengen von Glas, Gummi, Metall und Bauschutt. Es ist klar, es liegt keine akute Umweltgefährdung vor und die Ablagerungen sind sanierbar.

Ein solches Vorgehen bedauern wir sehr. Auch in unserem eigenen Interesse setzen wir alles daran, aufzudecken und unterstützen die weiteren Behörden bei ihren Ermittlungen. Vorgehensweisen, wie sie in der Vergangenheit passiert sind, haben nichts mit unserer heutigen Arbeit zu tun – wir recyceln professionell.